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09.09.2004.Hilfe fuer die Armen in Wladimir – organisiert ueber die katholische Gemeinde Wladimir

 

Gut Ding will Weile haben – so sind wir, das Caritasdiocesanbuero nach vielen Vorbereitungstreffen in der Wladimirer Gemeinde, die zum gegenseitigen Kennenlernen und Planen dienten, mit einer jungen Freiwilligen aus Grimma in Sachsen eingestiegen – und entwickeln nun ein

Projekt der Unterstuetzung

* von mittellosen alten Menschen,

* von Waisen bzw. Kindern aus sozial schwachen Familien, die zur Behandlung in der psychiatrischen Klinik sind

sowie

* Hilfe fuer Kinder aus einer Foerderschule auf dem Land unweit Wladimir.

 

Freiwillige Elisabeth und Michael, Mitglied der Staedte-Partnerschaft mit Erlangen

 

Die Hilfe sieht so aus, dass unsere Freiwillige, Elisabeth Lawonn, mit Gemeindegliedern die zu Unterstuetzenden aufsucht und sie gemeinsam beschliessen, was noetig ist.

Waehrend Elisabeth und die Frauen aus der Gemeinde schnell verstanden haben, dass aeltere bettlaegerige Menschen vor allem soziale Kontakte suchen und sich ueber jeden Besuch freuen, ist den Kindern in der Foerderschule warme Winterkleidung am noetigsten…

 

Förderschule

 

So sind die Projektbeteiligten unter der Kooperationsbereitschaft des neuen Pfarrers Sergej Suijew richtig in Schwung gekommen und sie nutzen die Zeit des Aufenthaltes von Elisabeth, das Unterstuetzungsprojekt ins Laufen zu bringen. Das Geld hat ein privater Sponsor aus den USA zur Verfuergung gestellt.

 

Pfarrer Sergej Suijew ist immer kooperationsbereit

 

Elisabeth, die an der evangelischen Fachhochschule Darmstadt studiert plant im naechsten Semester auf laenger wiederzukommen und das Gemeindeleben aktiv weiterzubegleiten. Das Diocesanbuero uebernimmt zwischenzeitlich die Brueckenfunktion und schickt Mitarbeiter, zur Abwicklung weiterer Kauefe wie Medikamente und anderes.

Wichtig ist anzumerken dass das Ziel des Projektes die Animation der Gemeinde ist, jung und alt in Bewegung zu bringen zum Nutzen und Wohl der Gemeinde und darueber hinaus auch Arme in der Stadt nicht zu vergessen.

Das Leben in Wladimir – im Windschatten der grossen Moskau Metropole ist nicht leicht, wer nicht flexibel und jung ist und sich am Aufschwung der grossen Hauptstadt nicht beteiligen kann, bleibt auf der Strecke.

 

Firmen, aktives Gemeindeglied, Dozent an der Wladimirer Uni kocht fuer die Initiativgruppe

 

Deshalb ist es wichtig Stueck fuer Stueck und im Konsens mit vielen Beteiligten Alternativen zu schaffen. Die Staedtepartnerschaft Wladimir-Erlangen hat hier schon einiges geleistet in 20jaehriger Arbeit!!! – Stadtautobuslinie, Kanalisationsbau, Heizwerk Wladimir, Erlangener Haus als Kulturaustausch, Deutschunterricht…..es braucht aber die Ausbreitung, Vernetzung, Koordination – voila, die katholische Gemeinde macht sich auf den Weg.

 

Freiwillige Elisabeth und Michael, Mitglied der Staedte-Partnerschaft mit Erlangen

 

Viel Glueck und Gottes Segen weiterhin, wir stehen ihnen zur Seite.

 

Wladimir 7.September 2004 G . Feyler

 
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