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15.02.04 Die Diozesan-Caritas unterstutzt die Tatigkeit in den Gemeinden - ein Besuch in der Gemeinde in Wologda

Was tut die Caritas, die russische Wohltatigkeitsorganisation der Katholischen Kirche, DERZEIT in Ru?land? Mehr als 10 Jahre hat die Caritas mehrere soziale Programme humanitarer Hilfe in unserer Diozese erfullt - in Moskau, in St. Petersburg, in Kaliningrad arbeiteten und arbeiten bis heute die sogenannten "Regionalburos der Caritas" in verschiedenartigen sozialen Spharen - sie hlefen Obdachlosen, verwahrlosten indern, alten Menschen, Armen, Gefangnisinsassen, Invaliden, und au?erdem arbeiten sie mit Kindern und Jugendlichen in den Ferien etc.

Jetzt baut die Caritas ihre Struktur aus, systematisch arbeitet sie daran, die Aufmeksamkeit auf spezielleren Gebieten der Sozialarbeit zu konzentrieren, die okumenische Zusammenarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen nichtstaatlichen Organisationen sowie mit der Stadtverwaltung auszubauen, beschaftigt sich mit der systematischen Ausbildung ihrer Mitarbeiter uberall dort, wo sie mit Sozialarbeit zu tun haben.

Die Gruppe der Diozesan-Caritas sucht aktive Gemeinden, verbringt mit ihnen Zeit, macht sich bekanntschlie?t Bekanntschaft mit den Geistlichen, Schwestern und Gemeindemitgliedern, ist versucht, die Situation in den Gemeinden zu verstehen, ihre Ressourcen und Moglichkeiten und einen Plan von Taten und Projekten zu erarbeiten.

Das ist nicht ganz einfach - heutzutage ist jeder mit seinem personlichen Leben beschaftigt, und jetyt soll man auch noch aktiv in der Gemiende sein und Zeit und Kraft finden, den Armen zu hefen?

Die stellv. Direktorin Gabriele Feyler und die junge Freiwillige Anja Fischer aus dem Diozesan-Buro fuhren nach Wologda , eine wunderschone Stadt an der Suchona, mit schonen traditionellen Hausern, sogar mit Kreml und einer gro?en Anzahl alter schoner orthodoxer Kirchen.

Die Gemeinde trifft sich fur gewohnlich in einer Wohnung nahe am Stadtzentrum. (Gegenuber dem Haus, in dem die Wohnung ist, steht die ehemalige katholische Kirche, in der sich heute ein Restaurant und eine Sauna befinden.) Es kamen fast 30 Leute, in der Mehrheit Jugendliche.

Eine der Fragen, die die Leute stellten: Was kann man tun, da? es die Umgebung als normal empfindet, da? Du Katholik bist. Die Menschen schauen auf Katholiken wie auf eine Sekte.

Zwei Verbisti-Missionare, die Pfarrer Baltasar und Fulgens, kummern sich mit ganzem Herzen und allen Kraften gemeinsam mit den Schwestern aus der Gemeinde des Heiligen Geistes Laurenzia, Marianna und Armia um die Gemeinde, so da? die Gemeinde in guten Handen ist.

Wahrend des Treffens der Gaste mit den Gemeindemitgliedern zeigte sich ein gutes Potential fur die Entwicklung von Tatigkeiten. Die Gemeindemitglieder unterstutzen schon Arme, schicken Medikamente an Gefangene und schreiben ihnen Briefe.

Katholik zu sein und in der Stadt angenommen zu sein - das kann nach und nach Realitat werden und hangt von unserem Auftreten als Christen ab, die sich mit ihren Nachsten unterhalten, versuchen, ihre Note zu verstehen und gemeinsam mit ihnen ihre Probleme losen.

 
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